Emily Bones – Die Stadt der Geister

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Infos

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Originaltitel

Autor Gesa Schwartz
Verlag Thienemann-Esslinger Verlag
erschienen 17.07.2018
Reihe
Einband Hardcover
Seitenanzahl 448 Seiten
Preis 14,99€ [D]
ISBN 978-3-522-50565-9
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|Rezensionsexemplar|

Klappentext

Ein Schmöker mit atmosphärischem Setting und eine Geschichte, die Tim Burton verfilmen würde

Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte …

Meinung

Fast… Fast hätte es Gesa Schwartz geschafft mich wieder vollkommen zu verzaubern aber leider ist es an Kleinigkeiten gescheitert. Wieso muss Emily so viel fluchen? Und wieso ist es immer dasselbe verflucht noch eins… seht ihr, Emily ist kein guter Umgang, in der Hinsicht hätte sie mehr auf Balthasar hören sollen. Wo wir beim nächsten Punkt sind, der mich etwas stutzig gemacht hat. Emily ist dreizehn und hat eine Denk und Redeweise wie eine Anfang 20-jährige. Natürlich können auch Mädchen mit 13 schon sehr erwachsen sein aber für ein Kinderbuch ist es dann doch etwas zu erwachsen. Vor allem zu Balthasar hat sie ein sehr freundschaftliches erwachsenes Verhältnis. Es gibt oft Momente, in denen Balthasar ihr sogar zeigt und sagt, dass er durch sie, zu seinem altem Ich wiederfindet. Das kann durchaus sein da jüngere ganz anders denken als ältere. Sie sehen die Welt aus einem völlig anderem Blickwinkel. Aber es kam mir nie so vor, als wäre Emily 13 was ich etwas schade finde. Da hätte man die Protagonistin auch Anfang 20 machen können und somit eher ein Jugendbuch machen können.
Trotz diesen Kleinigkeiten war es dennoch eine tolle schaurig schöne Geschichte, mit Emily, Cosimo und Raphael über den Friedhof zu schlendern oder sich eine runde mit Valentin zu messen hat wirklich Spaß gemacht. Balthasar war uns ein guter Lehrer und Emily ist über sich hinaus gewachsen.
Vor allem das Ende fand ich sehr bewegend und toll geschrieben. Ich hatte mir genau dieses Ende für Emily gewünscht.

Zitate

Ich werde nach meiner Schwester sehen. Ich werde überprüfen, ob es ihr gut geht, gerade jetzt, wo vielleicht mein Mörder hier herumschleicht. Und niemand wird mich daran hindern. Kein Toter, kein Untotengericht und erst recht kein abgehalfterter Vampir, der womöglich noch in der Sonne glitzert…

Seite 109

Ich hätte mindestens einen dreiköpfigen Höllenhund erwartet. Aber der hatte wohl keine Lust, in einer Gruft zu versauern…

Seite 149

Deine Ungeduld ist deine Feindin. Behandle sie mit der stärksten Waffe, die du ihr entgegenbringen kannst: Ignoranz…

Seite 183

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